Unser Wirken

Die Bereitschaft, sich anzustrengen, ist der Schlüssel zum Erfolg. Das ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich. Diese beiden Leitgedanken, die wir den Kindern in der Schule vermitteln wollen, gelten auch für unsere eigene Arbeit. 

Wir wollen den Unterschied machen, indem wir bei den Kindern und Jugendlichen nicht auf ihre soziale oder kulturelle Herkunft schauen, sondern sie so annehmen wie sie sind. Dass sich dieser Unterschied im pädagogischen und sozialen Handeln lohnt, zeigen unsere Zahlen.

75
Prozent

... erreichen MSA+-Abschluss.

 

In den Schuljahren 2020/2021 bis 2025/2026 haben in der Freudbergschule 75% der Schüler*innen den MSA+-Abschluss erreicht. Im Vergleich zu ganz Berlin haben das nur 42,9% geschafft und auch wenn man sich den Berliner Bezirk ansieht, der am besten abschneidet, ist die Freudbergschule immer noch auf Platz 1: in Steglitz-Zehlendorf haben im Vergleichszeitraum 58,9% den MSA+-Abschluss erreicht.

Was macht den Unterschied? Notenfrei bis Klasse 8, Ganztagsschule, fordern und fördern, frühe Betriebspraktika, forschendes Lernen…..hier können wir viele Antworten geben. Eine der wichtigsten ist das Wohlfühlen. Denn nur wenn Kinder und Jugendliche ohne Angst und jeden Tag aufs Neue gerne in die Schule gehen, haben sie auch die Offenheit, Neues zu lernen und entwickeln einen gesunden Ehrgeiz.

Die neue PISA-Studie von 2026 zeigt, dass die Lesefähigkeit bei den 15jährigen Schüler*innen in Deutschland weiter abgenommen hat. Selbst einfache Texte können nicht mehr erfasst werden. Jedem dritten Jugendlichen fehlt eine grundlegende Lesekompetenz (Quelle: PISA Studie 2026). Das Institut für Schulqualität kommt bei seiner Untersuchung der Lesekompetenz an Berliner Schulen auf noch alarmierendere Ergebnisse. 46% der Schüler*innen beherrschen gerade den untersten Mindeststandard im Lesen. In der Freudbergschule sind das nur 5%. Die weiteren 95% verteilen sich auf die höheren Lese-Standards. (Quelle: Institut für Schulqualität)

Was machen wir anders? Lesen ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil des Lernalltags aller Kinder und Jugendlichen. Das beginnt im Morgenkreis mit gegenseitigem Vorlesen und der Möglichkeit, eigene Lektüre in der Klasse vorzustellen. Ebenso entscheidend sind das generelle Handyverbot (mit Ausnahme einer halben Stunde in der Mittagszeit), die eigene Bibliothek und die ehrenamtlichen Vorlesepaten, die den Kindern zeigen: Beim Lesen öffnen sich neue Welten, kann man unendliche Abenteuer erleben und nebenbei auch viel über sich selbst lernen.

5

Prozent

... Manchmal steckt hinter einer kleinen Prozentzahl ein großer Erfolg.

250.000
 Euro für Stipendien

... haben wir für Kinder aus benachteiligten Familien eingesetzt.

 

Der Bildungserfolg von Kindern ist in Deutschland nach wie vor sehr stark von ihrer Herkunft abhängig. Seit der PISA-Studie von 2015 hat sich dieser Umstand leider noch verschärft. Wir machen seit der Gründung der Freudbergschule im Jahr 2016 den Unterschied und haben das eindeutig in unseren schulischen Grundsätzen festgelegt: „Unser zentrales Ziel ist es, eine Schule zu gestalten, die insbesondere Kindern aus bildungsfernen Familien offensteht und sie gezielt unterstützt. Die Zusammensetzung der Schüler*innenschaft soll dies widerspiegeln. Dabei sehen wir diese Kinder und ihre Eltern nicht als „problematisch“, sondern als anders – mit eigenen Perspektiven und Bedürfnissen. Unsere Aufgabe ist es, sie mit besonderem Engagement zu fördern, ohne zu stigmatisieren. Ein Bestandteil dieses Ansatzes ist ein Stipendienprogramm, das Chancengleichheit materiell unterstützt.“