11 Punkte für gerechte Bildung 

Die Freudberg Trägergesellschaft betreibt und unterstützt Bildungseinrichtungen mit einer gemeinsamen Überzeugung von Bildung, Demokratie und Chancengerechtigkeit.

Unser Ziel ist es, unsere pädagogischen Grundsätze und Haltung in der Berliner Bildungslandschaft zu verankern und „Bildung by Freudberg“ nachhaltig und mit gesundem Augenmaß wachsen zu lassen.

1

Bildung ist mehr

 

Die Freudberg Trägergesellschaft versteht Bildung als Möglichkeit zur persönlichen Entwicklung, gesellschaftlichen Teilhabe und Entfaltung individueller Potenziale. Bildung ist weit mehr als ein formaler Bildungsabschluss.

2

Jede/n Einzelne/n fördern – Demokratie stärken

 

Unsere Bildungseinrichtungen wenden sich an Kinder und Jugendliche, unabhängig von ihrer familiären Herkunft. Jede*r soll entsprechend ihrer/seiner sozialen Bedingungen und individuellen Begabungen gefordert und gefördert werden. Soziale Vielfalt in den Bildungseinrichtungen ist eine demokratische Notwendigkeit und eine Chance, den sozialen Zusammenhalt zu stärken.

Unsere Bildungseinrichtungen wollen einen Beitrag leisten, die demokratische Grundhaltung zu verinnerlichen, den sozialen Zusammenhalt zu stärken und Bildungsbenachteiligung abzubauen.

3

Kinder aus benachteiligten Elternhäusern

 

Wir fördern insbesondere Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Familien. Sie besitzen häufig andere kulturelle Kompetenzen, die in vielen Bildungseinrichtungen weniger anerkannt werden und besonders jene Sprach- und Denkformen belohnen, die dem bürgerlichen Umfeld entsprechen.

4

Ohne Bildungs-benachteiligung

Durch unsere sozialen Stützsysteme wollen wir Bildungsbenachteiligungen verringern. Allen Kindern und Jugendlichen soll, unabhängig vom Einkommen der Familie, der Besuch unserer Einrichtungen ermöglicht werden.

5

Wohlbefinden für Betreute und Mitarbeitende

In unseren Einrichtungen sorgen wir sowohl für bestmögliche Gesundheit und körperliches Wohlbefinden als auch für psychische und emotionale Sicherheit. Das gilt für die betreuten Kinder und Jugendlichen ebenso wie für Mitarbeitende. Wir vermitteln das Gefühl der Zugehörigkeit, die Erfahrung der Selbstwirksamkeit und der Einsicht in den Sinn des (lebenslangen) Lernens.

6

Gemeinsam lernen
von der Kita bis zur Klasse 13

Unsere Bildungseinrichtungen sollen gemeinsames, inklusives Leben und Lernen ohne äußere Aufteilung ermöglichen – angefangen im Kleinkindalter in der Kita bis zur 13. Klasse. Wir sind auch im Bereich der Sozialarbeit tätig, dort, wo es für unsere Einrichtungen nötig und von uns leistbar ist.

7

Vielfalt gewinnt

In unseren Bildungseinrichtungen soll sich idealtypisch ein Querschnitt unserer Gesellschaft begegnen. Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen die Erfahrung zu geben, dass unsere gesellschaftliche Vielfalt eine Bereicherung ist.

8

Säkular und weltoffen

Wir sind eine säkulare Trägergesellschaft. Religiöse Unterweisung, Glaubensvermittlung und religiöse oder weltanschauliche Beeinflussung sind nicht Bestandteil unseres pädagogischen Angebots. Beschäftigte dürfen ihre berufliche Stellung nicht zur religiösen oder weltanschaulichen Beeinflussung von Kindern und Jugendlichen nutzen. Die individuelle Religions- und Weltanschauungsfreiheit von Kindern, Jugendlichen, Familien und Beschäftigten bleibt unberührt.

9

Wirksam durch Wissen

Der Maßstab unseres pädagogischen und sozialen Handelns ist evidenzbasiert und wissenschaftsorientiert. Wir überprüfen, wie gut unsere Maßnahmen durch empirische Forschung, nachvollziehbare Methoden und überprüfbare Belege gestützt sind. Wissen und Meinungen werden klar unterschieden. Die eigene Arbeit wird auf ihre Wirksamkeit überprüft. Maßnahmen werden nicht allein deshalb eingesetzt, weil sie traditionell üblich sind, modern oder intuitiv überzeugend erscheinen. Wissenschaftsorientiert bedeutet, Unsicherheit auszuhalten und Erkenntnisse zu revidieren, wenn sie sich als nicht haltbar erweisen.

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Flexibel und unbürokratisch

Wir betreiben und unterstützen Einrichtungen und Initiativen in privater Trägerschaft, weil

 ….. wir so passgenauer unsere Ziele erreichen.

…… wir unsere pädagogischen Ziele im Sinne der Kinder und Jugendlichen umfassend, schneller und beispielgebend umsetzen sowie evaluieren können.

….. wir deutlich effektiver, unbürokratischer und flexibler handeln können.

11

Freudberg möglich machen


Wir verstehen uns als Dienstleister für unsere Einrichtungen. Wir sind verwaltungs-, arbeits-, finanz- und aufsichtsrechtlich verantwortlich. Für unsere Einrichtungen und Initiativen gilt: Gestalten vor Verwalten. Die Kinder und Jugendlichen stehen immer im Mittelpunkt.